Andere Seen, andere Preise

Wohin also ausweichen, wenn das selbst für robuste Budgets erschwingliche Angebot immer kleiner wird? Für den echten Wörthersee-Fan kommt kein anderes Gewässer infrage, da geht der Trend eher in die zweite Reihe. Die Nachfrage nach der zweiten Reihe werde immer größer, ist der Tenor der Immobilienexperten. Preise zwischen 3.000 und 4.000 Euro für den luxuriösen Wohnquadratmeter lassen für immer mehr Käufer den Fußweg zum Wasser durchaus vertretbar erscheinen – solange er es denn von der eigenen Terrasse aus sehen kann.

Bei denjenigen, die sich auch andere Seeimmobilien in Kärnten als Sommerresidenz vorstellen können, rangieren nach wie vor Ossiacher, Faaker und Millstätter See auf den vorderen Plätzen, hier locken bis zu 60 Prozent niedrigere Preise im Vergleich zum Wörthersee. Und auch in den kleineren Badeparadiesen tut sich etwas: So könnte es demnächst am Klopeiner See Neues geben, hier fehlen allerdings noch Bewilligungen. Ganz sicher gibt es aber am kleinen Magdalenensee exklusive Neubauten.

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Verschwiegener Markt

Wobei das Image vom Preisgefälle zwischen dem Nordufer und dem Südufer längst nicht mehr stimmt, wie Thomas Hopfgartner erklärt, dessen Unternehmen LIVING DE LUXE am Wörthersee, in Wien und in Kitzbühel eine andere Philosophie verfolgt: Keine Angebote in einer Auslage, sondern absolute Diskretion und maximalen Service für den Kunden. Die allermeisten Objekte in dieser Liga sollen den Besitzer wechseln können, ohne dass es jemand erfährt.

Aktuell hat Hopfgartner drei solcher außergewöhnlichen Liegenschaften im Portfolio. Zudem gibt es bei LIVING DE LUXE aktuell ein Objekt, das eine eigene Kategorie darstellt: Der Badeplatz ist durch eine kleine Straße vom Rest des großen Grundstücks mit Villa abgetrennt. Die Summen für solche geteilten Grundstücke liegen etwas unter jenen, bei denen keine Überquerung der Straße durch Fußmarsch, private Brücke samt Lift oder Tunnel erforderlich ist.